Die Grünen fordern eine Anpassung der Regelungen für medizinisch notwenige Brillen. Sie kritisieren in ihrem Antrag zur „verlässlichen und bedarfsgerechten Versorgung mit Sehhilfen in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Drucksache 19/8566) die durch die GKV aktuell geltenden Regelungen zur Kostenübernahme.

Eine Forderung der Grünen: Medizinisch notwenige Brillengläser ab 5 Dioptrien Brechkraft sollen vollständig, ab 2 Dioptrien Brechkraft zur Hälfte von der Krankenkassen bezahlt werden. Langfristig sollen die Kosten für alle notwendigen Brillen durch die Krankenkassen erstattet werden. Ein weiterer Vorschlag: Hartz IV-Empfänger sollen entlastet werden. Aktuell müssen sie die Kosten für Sehhilfen von ihrem Regelsatz bezahlen. „Hier sind bislang 15,80 Euro pro Monat für die Gesundheitspflege vorgesehen. Dies ist insbesondere angesichts des im Einzelfall durchaus beträchtlichen Kostenumfangs einer bedarfsgerechten Versorgung mit Sehhilfen lebensfremd.“, so Maria Klein-Schmeink, Abgeordnete der Grünen.

Sollte sich die Forderung der Grünen durchsetzen, könnte das massive Konsequenzen für die Augenoptiker haben. Optikernetz bleibt an dem Thema dran und informiert Sie über die weiteren Entwicklungen.

 



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