20 Prozent der Bevölkerung leiden unter dem „Trockenen Auge“. Es betrifft Menschen jeden Alters. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Betroffenen auf bis zu 40 Prozent. Dies erklärt Stefan Kroll, Geschäftsführer Optima Pharmazeutische GmbH, in einem Interview mit Optikernetz. Den weiteren Gesprächsverlauf lesen Sie hier:

Optikernetz: Herr Kroll, was sind denn die wichtigsten Ursachen für das Trockene Auge?

Stefan Kroll: Die Ursachen für Trockene Augen können sehr vielfältig sein, klimatische Einflüsse wie z. B trockene Luft aus Klimaanlagen (Heizungsluft) in Auto, Flugzeug oder Umweltbelastungen wie Rauch, Ozon, Feinstaub, UV-Strahlung können Auslöser sein.

Faktoren wie das Alter oder Geschlecht können das Trockene Auge auslösen. So sind Frauen häufiger als Männer von Trockenen Augen betroffen, was auf die Bedeutung von Hormonen bei der Entstehung hinweist. Androgene fördern die Sekretion von Tränenfilmbestandteilen, während Östrogene hemmend wirken und somit die Wechseljahre oder die Antibaby-Pille sich negativ auf den Tränenfilm auswirken können.

Zu den Medikamenten, die ein Trockenes Auge verursachen, gehören z.B. Antidepressiva, Psychopharmaka, Antihistaminika oder in Augentropfen enthaltene Konservierungsmittel.

Aber auch das Tragen von Kontaktlinsen oder die häufige Nutzung von Computer, Tablet oder Smartphone und die damit verbundene reduzierte Lidschlaghäufigkeit kann zu Trockenen Augen, dem sogenannten „Office Eye Syndrom“ führen.

Optikernetz: Welche Folgen hat ein gestörter Tränenfilm für die Betroffenen im Alltag?

Stefan Kroll: Die vom Trockenen Auge Betroffenen leiden unter Beschwerden wie Juckreiz, Rötungen, Augenbrennen, Schwellungen oder müden Augen. Auch kann der Visus aufgrund des Trockenen Auges Schwankungen aufweisen. Langfristig kann das Trockene Augen aber zu dauerhaften Schädigungen des Auges und der Hornhaut führen.

Optikernetz: Wo setzen ihre Produkte an? Welche Darreichungsformen bieten Sie und was zeichnet das LipoNit Sortiment aus?

Stefan Kroll: Das Krankheitsbild des Trockenen Auges kann in drei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Am häufigsten kommt die Form der zu hohen Verdunstung des Tränenfilms vor, das sogenannte evaporative Trockene Auge.
  2. Das Trockene Auge aufgrund zu geringem (wässrigen) Tränenvolumens, das hyposekretorische Trockene Auge.
  3. Mischformen der beiden vorherigen Ausprägungen.

Das LipoNit® Sortiment bietet mit Augenspray, Augentropfen und Lidpflege für jede Ausprägung individuelle Lösungen und die Produkte können kombiniert werden.

So wird bei der häufigsten Form des Trockenen Auges, dem verdunstungsbedingten Trockenen Auge die Anwendung von LipoNit® Augenspray mit Liposomen empfohlen, um die natürliche Lipidschicht des Tränenfilms wieder zu stabilisieren und so die Verdunstung zu normalisieren.

(c) Optima Pharmazeutische GmbH

Bei Tränenmangel können die unkonservierten LipoNit® Hyaluron Augentropfen in verschiedenen Tropfersystemen verwendet werden.

(c) Optima Pharmazeutische GmbH

Für die Lidpflege und Hygiene gibt es ein umfangreiches Lidhygiene Sortiment um die Lidränder zu reinigen und die körpereigene Produktion und Abgabe der Lipide in den Meibomschen Drüsen zu unterstützen.

Optikernetz: Für welche Zielgruppe eignen sich diese besonders?

Stefan Kroll: Gerade für Kontaktlinsen Kunden bietet sich ein umfangreiches Tränenergänzungsmittel Sortiment bestehend aus Augenspray, Augentropfen und Lidpflege an, um die Drop-out-Rate zu senken und den Kontaktlinsentragekomfort und somit den Kontaktlinsenumsatz zu unterstützen und zu steigern.

In Verbindung mit den Themen: Bildschirmarbeitsplatzbrille, Blaulicht-Filter-Gläsern, Ergonomie am Computerarbeitsplatz und Office Eye Syndrom bieten immer mehr Augenoptiker und Optometristen das LipoNit® Sortiment in Synergie an.

Aber auch im Rahmen der Refraktion wird LipoNit® bereits regelmäßig eingesetzt um den Tränenfilm bei den Messungen zu stabilisieren und gleichbleibende optische Eigenschaften und präzisere Ergebnisse zu erzielen.

Auch wird dadurch  die Untersuchung, sowohl für den Kunden als auch den Augenoptiker angenehmer, da der stabilere Tränenfilm auch das Unterdrücken des Lidschlages erleichtert.

Optikernetz: Wie profitiert der Augenoptiker vom Trockenen Auge?

Stefan Kroll: Die Produkte zum Management des Trockenen Auges sind Produkte des wiederkehrenden Bedarfs, das heißt Ihre Kunden kommen mehrmals im Jahr zum Nachkauf in Ihr Geschäft.

Durch die regelmäßigen Nachkäufe steigt die Kundenfrequenz und Kundenbindung und die Chance durch Cross-Selling die verschiedenen Sortimente zu fördern.

Auch bieten schon einige Augenoptiker „Trockene Augen Beratungen“ an und profitieren vom Kompetenz-Transfer aufgrund Ihres Fachwissens und Ihrer technischen Ausstattung wie z.B.  Spaltlampen oder Keratographen mit Tränenfilmanalyse Tools wie der OCULUS Keratograph 5M oder der bon ANTARES Topograph.

Weder Apotheke oder Drogerie können mit einem solch fundierten Fachwissen zu (Trockenen) Augen aufwarten oder einer ähnlichen technischen Ausstattung zum Screening mit dem Augenoptiker/Optometristen konkurrieren.

Das LipoNit® Sortiment wird dabei exklusiv über Augenoptiker vertrieben, was die Nachkäufe im Augenoptiker Channel sicherstellen soll.

Optikernetz: Vielen Dank für das Interview, Herr Kroll!

 

Weitere Informationen unter www.liponit.de .



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