Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 27. Februar das Stellungnahmeverfahren für eine neue Hilfsmittelrichtlinie eingeleitet, die die Versorgung der gesetzlich Versicherten mit Sehhilfen regeln soll. Die Folgeversorgung durch den Augenoptiker zu Lasten der GKV steht wieder einmal auf dem Spiel.

Der ZVA befasst sich bereits intensiv mit dem Thema. Bis zum 27. März 2019 hat er Gelegenheit, zur neuen Hilfsmittelrichtlinie Stellung zu nehmen. In Vorbereitung dazu hat der ZVA erneut Kontakt zu Fachexperten und Politik aufgenommen.

Eine neue Hilfsmittelrichtlinie ist notwendig, da das Bundesgesundheitsministerium (BMG) als Rechtsaufsicht den Beschluss des G-BA vom 20. Juli 2017 beanstandet hat. Damals sah die Hilfsmittelrichtlinie eine Regelung vor, nach der nahezu jede Sehhilfe zu Lasten der Krankenkassen ärztlich verordnet sein musste.

Die Hilfsmittelrichtlinie und das weitere Vorgehen sind auch Thema auf der ZVA-Mitgliederversammlung am kommenden Wochenende in Warnemünde.



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