Am 17. November 2019 findet in Dortmund der Blick2019 statt. Im Vorfeld hat optikernetz.de mit einigen Ausstellern und Sponsoren des großen nordrhein-westfälischen Branchentreffs gesprochen. Hier lesen Sie unser Interview mit Dirk Dembski, Geschäftsführer Topcon.

Optikernetz: Was erwartet die Besucher des Verbandstages an Ihrem Stand? Welche Produkte bzw. Dienstleistungen stehen im Fokus?

Dembski: Die älteren Innungsmitglieder werden die Marke Topcon vor allem wegen der Qualität der Geräte in bester Erinnerung haben, aber den jüngeren Besuchern müssen wir sie vielleicht noch ein bisschen näher bringen. Ein paar unserer neuen Geräte werden wir also im Gepäck haben. Aber Topcon entwickelt sich: Unser Bekenntnis zu einer hohen Qualität wird sich natürlich nicht ändern, wir bieten aber zusätzlich im Paket Schulungen, Services und die passende Software zur Vernetzung und bestmöglichen Nutzung der Geräte an. Vor ein paar Wochen haben wir die Software Harmony RS vorgestellt, die herstellerunabhängig alle augenoptischen und ophthalmologischen Geräte vernetzt. Sie wird erstmals in Deutschland seit Anfang Oktober dieses Jahres in einem Augenzentrum in Eisenhüttenstadt eingesetzt und bietet zudem auch eine Schnittstelle zu telemedizinischen Angeboten, die auf Künstliche Intelligenz setzen. Harmony RS und die Möglichkeiten dieser neuen Software bilden sehr viel von dem ab, was wir für die Augenoptiker tun können. Auch darüber möchten wir mit ihnen beim Verbandstag an unserem Stand sprechen.

Optikernetz: In welche Richtung bewegt sich die Augenoptik in den nächsten Jahren weiter und inwieweit tragen Sie diesem Wandel mit ihren Produkten und Dienstleistungen Rechnung?

Dembski: Die Augenoptik wandelt sich enorm. Durch die Vertikalisierung und die Umverteilungskämpfe muss und wird sich auch das Aufgabengebiet des Augenoptikers weiter verändern. Nicht zuletzt der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen und natürlich der AOV NRW stellen regelmäßig heraus, dass der Augenoptiker sich am Markt differenzieren und sich unter anderem mit optometrischen Dienstleistungen positionieren muss. Ich glaube, dass die Augenoptiker eine noch größere Rolle in der Augengesundheitsvorsorge in Deutschland einnehmen werden. Wir möchten unseren Kunden auf diesem Weg helfen, denn der ist ohne vernetzte Lösungen nicht mehr zu bestreiten. Topcon ist lösungsorientierter, vernetzter und digitaler geworden – wir haben verstanden, dass es nicht nur um Kompetenz und die richtige Geräteausstattung geht. Die Technik muss auch perfekt miteinander harmonieren: dafür haben wir uns neu aufgestellt und unter anderem eine Software-Lösung entwickelt, die den Augenoptiker bei seinen Herausforderungen unterstützen wird.

Optikernetz: Was zeichnet für Sie bzw. Ihr Unternehmen den Verbandstag aus?

Dembski: Der Verbandstag hat sich in den vergangenen Jahren immens entwickelt und ist nicht nur für die Innungsmitglieder in Nordrhein-Westfalen im Veranstaltungskalender zu einem festen Termin geworden. Das interessante Programm richtete sich in den zurückliegenden vier Jahrzehnten immer nach den aktuellen Entwicklungen der Branche. In der jüngeren Vergangenheit ist es zudem gelungen, ein breiteres Publikum anzusprechen und die Veranstaltung damit wiederum noch interessanter für die Industrie zu machen. Die Besucherzahlen haben sich erfreulich entwickelt, die berufspolitischen und betriebswirtschaftlichen Themen kommen offensichtlich gut an. Für uns ist der Verbandstag beinahe ein Heimspiel, bei dem wir die gute Stimmung gerne aufnehmen und auf ein neugieriges und kompetentes Publikum treffen. Daraus ziehen wir wertvolle Erkenntnisse für unsere Angebote. In diesem Jahr dürfen wir zudem etwas zurückgeben: Stefan Kinder aus dem Produktmanagement stellt unsere Software Harmony RS vor. Wir hoffen und sind überzeugt, dass er zum Gelingen einer starken Veranstaltung beitragen kann.



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